GENOSSEN­SCHAFTLICHE DEMOKRATIE
Miteinander, Mitgestalten, Mitentscheiden

GENOSSENSCHAFTLICHE DEMOKRATIE


In einer Welt, in der Mitbestimmung oft Lippenbekenntnis ist oder oft auf dem Papier endet, ist genossenschaftliche Demokratie echte Teilhabe: Streng gesetzlich geregelt, aber auch vieles der Satzungsgestaltung überlassen, haben die mit Mitgliedern besetzten Gremien Vorstand, Aufsichtsrat und Versammlung ihre Kompetenzbereiche und ihren rechtlich zugewiesenen Entscheidungsspielraum.

Hier entscheiden die Genossenschaftsmitglieder innerhalb der Gremien mehrheitlich. Genossenschaften beweisen, dass wirtschaftliches Handeln und demokratische Werte kein Widerspruch sein müssen. Gemeinsam wohnen, leben und gestalten: In diesem Bereich finden Sie weiterführende Informationen und praxisnahe MehrWerte rund um die genossenschaftliche Rechtsform.

MEHRWERT UNTERNEHMENSFORM

Als Unternehmensform bietet die Wohnungsgenossenschaft viele Vorteile: Mitgestaltung statt Hierarchie, Gemeinschaft statt Einzelinteresse, Stabilität statt kurzfristiger Renditeziele.

Sie schafft Teilhabe, stärkt Selbstverantwortung und ist ein echtes Modell für wirtschaftliches Handeln mit Haltung.

Was macht eine Genossenschaft aus? Wie funktioniert sie – rechtlich, strukturell und praktisch? Dieser Bereich bietet einen kompakten Einstieg in die Welt der Wohnungsgenossenschaften: Von der Rechtsform über die zentralen Organe wie Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversammlung bis hin zu den Rechten und Pflichten der Mitglieder.

Leitfaden So geht Genossenschaft (2023)

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Unternehmensform Genossenschaft

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Der MehrWert zeigt sich konkret: lebenslanges Wohnrecht statt Eigenbedarfskündigung, faire Mieten deutlich unter dem Marktdurchschnitt, Investitionen in moderne, ökologische und familienfreundliche Quartiere.

Wohnungsgenossenschaften handeln nicht profitorientiert – erwirtschaftete Überschüsse fließen direkt in Bestand, Wohnqualität und Gemeinschaft zurück. In den nachfolgenden Dokumenten sind diese Werte und Prinzipien klar als MehrWert formuliert – für eine Wohnform mit Haltung und Zukunft.

Kodex Wohnungsgenossenschaften (2024)

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MehrWerte der Rechtsform

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Wohnungsgenossenschaft heißt Teilhabe – und diese zeigt sich im Alltag von Wohnungsgenossenschaften auf ganz unterschiedliche, aber immer greifbare Weise. Ob Mitglieder im Aufsichtsrat mitentscheiden, sich im genossenschaftlichen Miteinander aktiv einbringen, gemeinschaftlich Räume nutzen oder von einem sozialen Kümmerer unterstützt werden: Teilhabe in der Wohnungsgenossenschaft ist mehr als ein Konzept – sie ist gelebte Realität.

Dieser Bereich zeigt eindrucksvolle Ansätze, wie aus der Rechtsform ein echter MehrWert für die Mitglieder wird – sei es durch demokratische Mitbestimmung, innovative Wohnmodelle, soziale Nähe, visionäre Quartiersprojekte oder generationenübergreifende Angebote.

MehrWert Beispiele praktischer Teilhabe

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Demokratie

Die Genossenschaft als Unternehmensform überzeugt nicht nur durch Mitbestimmung und Solidarität, sondern auch durch ihren rechtlich gesicherten Rahmen – ein echter MehrWert im Vergleich zu anderen Organisationsformen.

Ob bei der Nutzung des Begriffs „Genossenschaft“ im Namen oder bei der transparenten Vergabe von Wohnungen: klare gesetzliche Vorgaben und satzungsgebundene Verfahren schaffen Vertrauen und schützen alle Beteiligten.

Rechtliche Anmerkungen zur Nutzung des Begriffs Genossenschaft

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schule

„Genossenschaft macht Schule“ bringt die genossenschaftliche Idee in Klassenzimmer und Bildungseinrichtungen – lebendig, praxisnah und wertebasiert.

Schüler erleben, was Selbstverantwortung, Mitbestimmung und soziales Miteinander bedeuten – sei es beim Gründen einer Schülergenossenschaft, in Workshops oder durch reale Kooperationen mit Wohnungsgenossenschaften vor Ort.

Dieser Überblick zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, um Jugendlichen zentrale Prinzipien wie Mitbestimmung, Gemeinsinn und Verantwortungsbewusstsein näherzubringen – praxisnah, anschaulich und mit echtem MehrWert für Schule und Leben.

Überblick Genossenschaft macht Schule

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Eine Schülergenossenschaft ist mehr als ein Schulprojekt: Sie ist ein echtes Unternehmen – von Schülern geführt, demokratisch organisiert und gemeinschaftlich getragen. Hier lernen junge Menschen ganz praktisch, was wirtschaftliches Handeln, Teamarbeit, Selbstverantwortung und Mitbestimmung bedeuten.

Ob T-Shirt-Verkauf, Pausenversorgung, nachhaltige Schulprodukte oder soziale Dienstleistungen – die Ideen stammen von den Schülern selbst. Sie erleben hautnah den MehrWert genossenschaftlicher Zusammenarbeit – und entwickeln dabei Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinausreichen und sie zu gesellschaftlich mündigen Bürgern erziehen.

Überblick Schülergenossenschaft

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Inhaltsideen Schülergenossenschaft

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Wie lässt sich die Genossenschaftsidee wirkungsvoll in den Unterricht integrieren? Ob als Projektwoche, fächerübergreifende Einheit oder AG – „Genossenschaft macht Schule“ bietet vielfältige Möglichkeiten, wirtschaftliche, soziale und demokratische Bildung erlebbar zu machen. Von Planspielen bis hin zu Kooperationen zwischen Wohnungsgenossenschaften und lokalen Schulen und Akteuren: Lehrkräfte können das Thema praxisnah, werteorientiert und interaktiv gestalten.

Projekt Junges Wohnen – WGF Döbeln eG

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MehrWert Wohnen