BEZAHLBARKEIT DES WOHNENS
Ein Zuhause für alle – sicher & lebenswert

BEZAHLBARKEIT DES WOHNENS


Zur in der Satzung festgelegten sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung gehört grundsätzlich auch die Bezahlbarkeit des Wohnens für Menschen, die ein geringeres Einkommen haben. Mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete (Nutzungsgebühr) von rund 5,60 €/m2 in Sachsen stehen sie dafür. Gleichzeitig muss eine Wohnungsgenossenschaft auch wirtschaftlich sein.

Nur geringe Nutzungsgebühren bis in alle Ewigkeit halten den wirtschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen nicht stand. Die Nutzungsgebühren sind die wichtigste Einnahmequelle für Wohnungsgenossenschaften. Allerdings sind die Nutzungsgebühren in den letzten zehn Jahren nur um 1,9 % pro Jahr gestiegen. Das ist weniger als der Anstieg der Inflation oder gar der Baukosten. Dennoch bleiben Sie immer der Garant für das bezahlbare Wohnen. Die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Bezahlbarkeit zu halten und trotzdem sozial verantwortbar auch bei der Gestaltung der Nutzungsgebühr zu handeln, muss weiter nach Außen bewusst gemacht werden. Hier finden Sie zu diesem Thema Ihre Unterstützung.

Bezahlbares Wohnen braucht nicht nur Förderung, sondern auch rechtliche Klarheit und Handlungsspielräume. Unsere mietrechtlichen Analysen und Stellungnahmen zeigen, wie aktuelle Regelungen auf genossenschaftliche Modelle wirken – und wo Gestaltungsmöglichkeiten für dauerhaft faire Mieten bestehen.
Sie zeigen rechtliche Grenzen und Chancen auf und liefern praxisnahe Impulse für genossenschaftliches Handeln.

Ob es um Wirtschaftlichkeit, gesetzliche Gestaltung, Abbau von Bürokratie oder Förderungen geht – wir zeigen, wo Politik gezielt ansetzen kann, damit Wohnungsgenossenschaften ihren Mitgliedern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum als echten MehrWert zur Verfügung stellen können.

Auf einen Blick: Einordnung Mietpreisbremse

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Die Broschüre „Wohn(T)räume 2.0“ liefert eine fundierte Analyse zur Bezahlbarkeit des Wohnens in Sachsen – mit Blick auf reale Lebensverhältnisse. Anhand von 30 praxisnahen Fallgruppen zeigt sie auf, welche Mietbelastung für verschiedene Haushaltskonstellationen tatsächlich tragbar ist – von Rentnern über Alleinerziehende bis hin zu Familien mit mehreren Kindern.

Die Broschüre bietet Wohnungsgenossenschaften eine belastbare Entscheidungsgrundlage – sei es für sozial ausgewogene Mietgestaltung, bedarfsgerechte Wohnraumangebote oder als Argumentationshilfe gegenüber Politik und Verwaltung. Sie macht sichtbar, wo Förderung nötig und genossenschaftliches Engagement unverzichtbar ist.

Broschüre „Wohn(T)räume 2.0“ (2019)

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Ob Neubau, Modernisierung oder energetische Sanierung – öffentliche Fördermittel von Europa, Bund und Land sowie weitere Stellen sind ein Baustein, um bezahlbaren und zukunftsfähigen Wohnraum zu erhalten bzw. zu schaffen.

Doch Förderlandschaften sind komplex und verändern sich laufend. Damit Sie über die gängigen Förderungen, - über die wir fortlaufend in unserem Mitgliederbereich der Verbandshomepage berichten – hinaus einen Überblick bekommen „was es denn noch so alles gibt", haben wir die wichtigsten Informationen für Sie thematisch als MehrWert  gegliedert.

Fördermittel können Projekte ermöglichen, beschleunigen oder finanziell entlasten. Doch die Vielfalt ist groß. Unsere Einführung gibt Ihnen einen Überblick, was wichtig ist – kompakt, verständlich und direkt anwendbar.

Erweiterte Fördermöglichkeiten

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Es gibt nicht den einen Förderfinder, sondern viele hilfreiche Plattformen – je nach Region, Vorhaben oder Zielgruppe. Wir haben für Sie eine Auswahl zusammengestellt, mit der Sie schnell und gezielt passende Förderprogramme entdecken können. Nutzen Sie die Vielfalt – für mehr Durchblick und bessere Förderung mit MehrWert.

Überblick Föderfinder

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Ob Bundesmitel, Förderangebote der Länder, kommunale Programme oder weitere Zuschüsse: Wir zeigen Ihnen hier ausgewählte Möglichkeiten für wen sie geeignet sind, wie Sie davon profitieren können und für Ihre Mitglieder einen MehrWert generieren – klar strukturiert, thematisch gegliedert und leicht verständlich aufbereitet.

MI 11|2025 - Sozialleistungen für Mieter

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Gut vorbereitet ist halb gefördert. Wer Fördermittel beantragen möchte, sollte die wichtigsten Schritte kennen. In diesem Bereich finden Sie praktische Tipps, Checklisten und Hinweise zur Antragstellung – damit Sie wissen, was wann zu tun ist und worauf es ankommt.

KuK Fördermittel-Wissen

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Als Wohnungsgenossenschaften setzen wir auf Transparenz und Fairness – deshalb orientieren sich unsere Nutzungsgebühren (Mieten) an den tatsächlichen Kosten und nicht am Marktpreis.

Dieses Prinzip nennt sich Kostenmiete. Statt Gewinne zu maximieren, stellen wir sicher, dass unsere Mitglieder nachhaltig und bezahlbar wohnen können. Das Ergebnis: Stabile Mieten, planbare Wohnkosten und ein fairer Umgang mit unseren Mitgliedern, den Mietern.


Auf einen Blick: Kostenmiete

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MehrWert Wohnen