SOZIALER MEHRWERT
Für ein gutes Miteinander – sozial, nah, engagiert

SOZIALER MEHRWERT


Eine Wohnungsgenossenschaft lebt von der Gemeinschaft – innerhalb der Wohnungen und darüber hinaus. Ein starkes Miteinander, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind die Grundsteine des genossenschaftlichen Wohnens. Genau hier liegt der wahre MehrWert: bei den Menschen.

Ob durch gemeinsame Veranstaltungen, ehrenamtliche Tätigkeiten, persönliche Beratung in schwierigen Lebenslagen oder ein wertschätzendes Arbeitsklima – der soziale Gewinn entsteht dort, wo sich Menschen füreinander einsetzen.

Soziale Wirkung lässt sich messen – auch wenn sie nicht immer in Zahlen beginnt. Wohnungsgenossenschaften, die in Gemeinschaft, Teilhabe, Unterstützung und Lebensqualität investieren, schaffen echten MehrWert für ihre Mitglieder und das Quartier.

Doch wie wird dieser MehrWert sichtbar und nachvollziehbar? Mit klaren Kriterien, qualitativen Rückmeldungen und sozialen Kennzahlen entsteht ein Spiegel für das, was wirkt – und eine Grundlage für zielgerichtete Weiterentwicklung, Anerkennung und kommunizierbare Erfolge.

Sozialrendite beschreibt den gesellschaftlichen MehrWert, der über die rein finanzielle Rendite einer Investition hinausgeht. Sie misst, welchen positiven sozialen oder ökologischen Einfluss eine Wohnungsgenossenschaft auf die Gemeinschaft hat.

Doch was zählt eigentlich alles dazu? Warum ist sie für eine Wohnungsgenossenschaft wichtig? Und wie kann sie erfasst werden?

Vertiefende Einblicke finden Sie in den nachfolgenden Dokumenten.

Stadtrendite 2009-2012 Langfassung

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Stadtrendite 2009-2012 Kurzfassung

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Sozialrendite Langfassung

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Sozialrendite Kurzfassung

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Soziale Kümmerer sind verlässliche Ansprechpersonen im Wohnalltag – sie hören zu, vermitteln Hilfe, stärken Kontakte und schaffen Vertrauen dort, wo Unterstützung gebraucht wird.

Ob bei Einsamkeit, Überforderung oder Fragen des täglichen Lebens: Mit einem offenen Ohr und viel Fingerspitzengefühl leisten sie einen konkreten Beitrag zur Lebensqualität im Quartier.

Wohnungsgenossenschaften, die auf Kümmerer-Modelle setzen, investieren nicht nur in soziale Nähe, sondern auch in Prävention, Nachbarschaft und stabile Mietverhältnisse – ein echter MehrWert für alle Beteiligten.

Auf einen Blick: Sozialer Kümmerer

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Messbarkeit Soziale Arbeit

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Was brauchen unsere Mitglieder wirklich – und was kommt an? Mit dem FeedbackFlex-Baukasten steht Wohnungsgenossenschaften ein flexibles Werkzeug zur Verfügung, um Bedarfe, Wünsche und Rückmeldungen systematisch zu erfassen. Ob zur sozialen Begleitung, zu Nachbarschaftsangeboten oder zur Zufriedenheit im Alltag – gezielte Mieterbefragungen machen soziale Wirkung sichtbar, schaffen Transparenz und liefern Impulse für Weiterentwicklung und Dialog.

VSWG Überblicksberatung

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FeedbackFlex – Ihr Baukasten für Mieterbefragungen

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Wohnungsgenossenschaften schaffen einen echten MehrWert, indem sie ihren Mitgliedern und Mietern nicht nur sicheren Wohnraum, sondern auch einen sozialen Schutzraum bieten. Durch gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen und das Verständnis für individuelle Bedürfnisse fördern sie Teilhabe und Gemeinschaft.

Darüber hinaus stehen sie für bezahlbaren Wohnraum und setzen sich mit unterschiedlichen Angeboten für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitglieder und Mieter ein.

Wohnungsgenossenschaften können mehr als Wohnraum bieten – sie schaffen Orte der Zugehörigkeit. Durch gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen, niedrigschwellige Angebote und gemeinschaftsfördernde Strukturen tragen sie aktiv dazu bei, sozialer Isolation entgegenzuwirken.

Besonders für ältere Menschen, Alleinlebende, aber auch für junge Familien oder neu Zugezogene entstehen im genossenschaftlichen Umfeld Räume für Begegnung, Teilhabe und gegenseitige Unterstützung. Wohnungsgenossenschaften können hier zu einem echten Schutzfaktor werden, indem sie Teilhabe ermöglichen, vertrauensvolle Anlaufstellen schaffen und zielgerichtet verschiedene Gruppen ansprechen.

Ob durch persönliche Ansprache, kreative Angebote oder klug vernetzte Räume – wer „um die Ecke denkt“, kann Isolation aktiv entgegenwirken und das Miteinander im Quartier stärken.

KuK Schwierige Zielgruppen

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KuK Erfolgsfaktoren

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Einsamkeit ist längst kein Randthema mehr – sie betrifft Menschen in allen Altersgruppen und Lebenslagen. Wohnungsgenossenschaften können hier eine zentrale Rolle übernehmen: als soziale Netzwerker, Beziehungsstifter und Raumgeber für Gemeinschaft. Mit niedrigschwelligen Hilfen, sichtbarer Präsenz im Quartier und einer Kultur der Ansprache schaffen sie Verbindungen, wo Rückzug droht – und werden so zu einem echten Schutzfaktor gegen Einsamkeit im Wohnumfeld.

Angebotslandkarte

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Auf einen Blick: Sozialer Kümmerer

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Übersicht Selbsthilfegruppe

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Übersicht Anlaufstellen

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Wohnungsgenossenschaften sichern mehr als nur Wohnraum – sie schaffen Stabilität. Bezahlbare Mieten, lebenslanges Wohnrecht und solidarische Strukturen machen Wohnungsgenossenschaften zu einem wirksamen Schutzfaktor gegen Existenzängste und Verdrängung. Sie bieten Sicherheit, wo der Markt an seine Grenzen stößt – und stärken so die soziale Balance im Quartier. Nähere Informationen und Zahlen finden Sie in den Reitern Daten & Fakten sowie Bezahlbarkeit des Wohnens.

MI 11|2025 – Sozialleistungen für Mieter

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Gesundheit beginnt vor der Wohnungstür – mit einem Wohnumfeld, das Bewegung fördert, Begegnung ermöglicht und Stress reduziert. Wohnungsgenossenschaften können aktiv zur Gesundheitsförderung beitragen: durch barrierearme Zugänge, Grünflächen, Ruhezonen, Bewegungsangebote, gute Luftqualität, soziale Unterstützung und Information. Ob Sitzbank, Gemeinschaftsgarten oder Präventionsangebot – gesundheitsbewusst gestaltete Quartiere stärken das Wohlbefinden aller Generationen und machen deutlich: Genossenschaftlich wohnen heißt auch: gesünder leben. Weitere Informationen finden Sie auch in den Reitern Wohnumfeld sowie Gebäude & Bestand.

Auf einen Blick: Möglichkeiten Gesundheitsförderung

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Das genossenschaftliche Prinzip schafft echten MehrWert, indem die Anliegen der Mitglieder und Mieter ernst genommen werden – sei es durch Mitbestimmung, gemeinschaftliches Engagement oder die Gestaltung von Freiräumen.

Denn hier geht es um mehr als nur um Wohnraum – es geht um Lebensqualität und Teilhabe.

Durch die aktive Teilhabe übernehmen Mitglieder Verantwortung, gestalten ihre Nachbarschaft mit und fördern den generationsübergreifenden Austausch. Ehrenamtliche Tätigkeiten bieten einen MehrWert für alle Beteiligten.

Mit diesen MehrWert Dokumenten möchten wir Ihnen einen kompakten, aber zugleich umfassenden Überblick über die wichtigsten Aspekte des Ehrenamts geben:

KuK Ehrenamt Aktivierung

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KuK Ehrenamt Anerkennung

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Vorlage Ehrenamtsvereinbarung

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Versicherungsaspekte Ehrenamt

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Förderprogramm Alltagsbegleitung Senioren in Sachsen

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Die Nachbarschaftshilfe in Sachsen

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Ob Sportgruppe, Bastelrunde, Nachbarschaftstreff oder Kulturabend – das Vereinsleben in bzw. Kooperation mit Wohnungsgenossenschaften bringt Menschen zusammen und schafft lebendige Begegnungsorte im Quartier. Es stärkt das Wir-Gefühl, fördert soziales Engagement und ermöglicht Teilhabe über das Wohnen hinaus.

Die Mitglieder profitieren nicht nur von gemeinsamen Aktivitäten, sondern erleben, wie Miteinander und Mitgestaltung den Alltag bereichern – ein echter MehrWert für alle Generationen.

Beispiele Vereine

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Feste und Veranstaltungen in Wohnungsgenossenschaften sind weit mehr als nur gesellige Anlässe – sie schaffen Begegnung, stärken das Wir-Gefühl und fördern die Vernetzung der Mitglieder im Quartier.

Ob Hoffest, Nachbarschaftsbrunch oder Kulturabend: Solche Formate bieten Raum für Austausch, Teilhabe und Miteinander – und tragen dazu bei, den sozialen MehrWert genossenschaftlichen Wohnens sichtbar und spürbar zu machen.

Handlungsleitfaden Veranstaltungen (2018)

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Übersicht Aktionstage 2025-2026

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In einer Wohnungsgenossenschaft leben viele Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen unter einem Dach. Damit das Zusammenleben harmonisch bleibt, braucht es klare, faire und verständliche Regeln.

Hausordnungen oder das ABC der guten Nachbarschaft bieten genau diesen gemeinsamen Rahmen – sie sorgen für Verlässlichkeit im Alltag, schützen Rücksichtnahme und gegenseitigen Respekt und schaffen Transparenz und MehrWert für alle Beteiligten.

ABC Gute Nachbarschaft (deutsch)

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ABC Gute Nachbarschaft (ukrainisch)

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Ein wesentlicher sozialer MehrWert besteht darin, Menschen in schwierigen Lebenssituationen aufmerksam zuzuhören und ihnen mit Zeit, Verständnis und Empathie beizustehen.

Dadurch erhalten Betroffene nicht nur emotionalen Halt, sondern auch konkrete Unterstützung – z. B. durch die Vermittlung an geeignete Anlaufstellen und weiterführende Hilfsangebote.

So wird sichergestellt, dass niemand allein gelassen wird, sondern gezielte Hilfe erfährt und seine Situation langfristig verbessert werden kann.

Dieses ganzheitliche Unterstützungsangebot stärkt das Vertrauen und die soziale Vernetzung innerhalb der Wohnungsgenossenschaft und trägt wesentlich zu einem sicheren und stabilen Wohnumfeld und MehrWert bei.

Gutes Wohnen hört nicht an der Wohnungstür auf – es umfasst auch die Frage, wie Menschen im Quartier unterstützt, begleitet und eingebunden werden können, bevor Hilfe zur Pflicht wird. Soziale Vorsorge bedeutet, frühzeitig Strukturen zu schaffen, die Isolation vorbeugen, Selbstständigkeit fördern und Alltagshürden abfedern.

Ob durch nachbarschaftliche Netzwerke, präventive Hausbesuche, Seniorenangebote oder Kooperationen mit sozialen Diensten: Wohnungsgenossenschaften können zu verlässlichen Partnern in allen Lebenslagen werden – und so das Quartier krisenfester, solidarischer und zukunftsfähiger machen.

Auf einen Blick: Sozialer Kümmerer

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Broschüre Soziale Vorsorge (2018)

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Auch im vertrauten Wohnumfeld geraten Mitglieder und Mieter mitunter in belastende Lebenssituationen: psychische Krisen, Pflegebedarfe oder Überforderung im Alltag. Hier braucht es einfühlsame Begleitung, klare Zuständigkeiten und belastbare Schnittstellen zur professionellen Hilfe, auch um Folgen wie Mietausfall, Ruhestörungen uvm. auf Dauer zu vermeiden. Auch Themen wie Vollmachten oder Betreuungsverfügungen schaffen frühzeitig Klarheit – sie entlasten Angehörige, schaffen Handlungssicherheit im Ernstfall und helfen dabei, Selbstbestimmung zu bewahren und einen MehrWert zu bieten.

Auf einen Blick: Digitaler Pflegekoffer

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Unterstützung für alle Generationen – von Anfang an, ein Leben lang. Sie begleiten ihre Mitglieder in allen Lebensphasen – mit verlässlichen Unterstützungsangeboten für Kinder, Familien und Senioren.

Mit digitalen Angeboten wie der Guten Stunde und den Technikbotschaftern wird der Alltag leichter – insbesondere für ältere Mitglieder, die den Anschluss an die digitale Welt suchen. Gleichzeitig schaffen soziale Formate wie Angebotslandkarten und Best-Practice-Beispiele Orientierung, Austausch und Inspiration für ein aktives, genossenschaftlich geprägtes Miteinander.


Auf einen Blick: Die gute Stunde

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Imagefilm: Die Gute Stunde, Videobüro Berlin

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Auf einen Blick: Digitale Plattformen

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Auf einen Blick: Technikbotschafter

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Technikbotschafter – WBG Radeberg eG

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Auf einen Blick: Soziale Plattformen

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Wer Menschen begleiten will, muss sie erreichen – und das beginnt mit der richtigen Art der Kommunikation. Gerade in sensiblen Betreuungslagen oder bei älteren Bewohnern braucht es Feingefühl, Klarheit und Respekt im Gespräch.

Ob durch gewaltfreie Kommunikation, motivierende Gesprächsführung oder eine altersgerechte Ansprache: Wer achtsam kommuniziert, baut Vertrauen auf, erkennt Bedürfnisse frühzeitig und schafft die Grundlage für wirksame Unterstützung im Alltag.

Wohnungsgenossenschaften, die Mitarbeitende für diese Herausforderungen sensibilisieren, leisten einen wertvollen MehrWert zu einem zugewandten, respektvollen Miteinander im Quartier.

KuK Gewaltfreie Kommunikation

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KuK Motivierende Gesprächsführung

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Neben den Mitgliedern und Mietern sind auch die eigenen Mitarbeitenden ein bedeutender MehrWert für die Wohnungsgenossenschaft. Durch ihre tägliche Arbeit sorgen sie dafür, dass in der Genossenschaft alles reibungslos läuft, Anliegen schnell bearbeitet werden und die Mieter zufrieden sind.

Als Arbeitgeber gibt es verschiedene Möglichkeiten, diesen MehrWert wertschätzend zu erkennen und zu fördern.

Dies stärkt nicht nur das Betriebsklima und erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern führt auch zu einer geringeren Fluktuation im Unternehmen.

Ein positives und wertschätzendes Arbeitsumfeld ist die Grundlage für Motivation, Vertrauen und Zusammenhalt im Team. Die beigefügten Dokumente zeigen auf, wie Arbeitgeber durch eine starke Unternehmenskultur sozialen MehrWert schaffen können.

KuK Feedback

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KuK Konfliktmanagement

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KuK Mentale Arbeitsbalance

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KuK Mitarbeitergespräche

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KuK Effektives Miteinander

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KuK Motivation & Commitment

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Ein guter Arbeitgeber zu sein bedeutet mehr, als Arbeitsplätze zu sichern – es geht darum, Mitarbeitenden Wertschätzung zu zeigen, sie zu unterstützen und durch wertvolle Benefits echten sozialen MehrWert zu schaffen.

Die beigefügten Dokumente geben Ihnen einen Überblick über bewährte Maßnahmen und Angebote aus der Praxis.

KuK Benefits

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KuK Checkliste AG

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Gesunde Mitarbeitende sind das Fundament jeder erfolgreichen Wohnungsgenossenschaft. Mit einem ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) schaffen Wohnungsgenossenschaften Rahmenbedingungen, die körperliches und psychisches Wohlbefinden fördern.

Ob durch Bewegungsangebote, Stressprävention, gesunde Führung oder Unterstützung in Belastungssituationen: BGM ist weit mehr als ein Extra – es ist ein strategischer Beitrag zur Arbeitgeberattraktivität, zur Mitarbeiterbindung und zu einem starken, leistungsfähigen Team.

Auch die psychische Gefährdungsbeurteilung ist damit ein zentrales Instrument, um Belastungen im Arbeitsalltag frühzeitig zu erkennen, offen anzusprechen und gezielt gegenzusteuern. Wohnungsgenossenschaften, die diesen Prozess ernst nehmen, investieren in das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden – und stärken damit Vertrauen, Loyalität und Teamgeist. Ein klarer MehrWert im Wettbewerb um Fachkräfte – und ein Ausdruck gelebter Verantwortung als guter Arbeitgeber.

Broschüre Betriebliches Gesundheitsmanagement (2025)

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Themenheft Psychische Gefährdungsbeurteilung (2024)

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Besondere Lebenslagen wie die Pflege von Angehörigen stellen Mitarbeitende oft vor große Herausforderungen. Die bereitgestellten Informationen geben einen Überblick über Unterstützungsangebote, mit denen Arbeitgeber zur Entlastung beitragen und soziale Verantwortung übernehmen können.

Auf einen Blick: Unterstützung pflegender Mitarbeiter

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MehrWert Wohnen